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Baumschule Wortmann empfiehlt vorbeugenden Pflanzenschutz

Schon im Spätwinter gilt es, Ihre Gehölze präventiv vor Schädlingen und Pilzkrankheiten zu schützen. Die hier aufgeführten Maßnahmen beziehen sich auf spezielle Pflanzengruppen mit gehäuft auftretenden Pilzinfektionen oder typischem Schädlingsbefall. Zeigten Ihre Pflanzen bislang keinerlei Symptome, dagegen ein vitales Aussehen, dann sind vorbeugende Spritzungen nicht zwingend nötig. Grundsätzlich gilt: Gesunde und starke Pflanzen sind weniger anfällig. Sorgen Sie deshalb für einen optimalen Standort und eine ausreichende Nährstoffversorgung! Sprechen Sie gern auch die Pflanzenschutz-Berater*innen in unserer Gärternei an.

Austriebsspritzung gegen überwinternde Schädlinge:

Diese im Spätwinter durchzuführende Spritzung bekämpft überwinternde Schädlinge sowohl im Außenbereich – beispielsweise bei Obstgehölzen – als auch in Innenräumen – beispielsweise bei Oleander. Sobald die Knospen beginnen anzuschwellen, ist der richtige Zeitpunkt. Das kann in milden Wintern bereits im Januar sein. Verwendet werden ölhaltige Spritzmittel – beispielsweise gegen Spinnmilben, Gallmilben an Johannisbeeren oder die Pockenmilbe auf Birnen.

Vorbeugende Spritzung gegen die Kräuselkrankheit:

Symptome zeigen sich klassischerweise an Aprikosen, Pfirsichen und Nektarinen. Das Schadbild wird erst mit dem Blattaustrieb durch blasenartige Verdickungen auf den Blättern oder verkrüppeltes Blattgewebe sichtbar. Der Zeitpunkt für Präventivmaßnahmen ist aber früher, bevor sich das Geflecht dieses Pilzes verbreitet. Sobald der Austrieb anschwillt – in warmen Winter schon ab Januar – kann mit einem Fungizit vorbeugend gespritzt werden. Sprechen Sie uns an!

Vorbeugende Spritzung gegen die Spitzendürre:

Symptome zeigen sich klassischerweise an Mandeln, Pfirsichen und Sauerkirsche. Die Triebe trocken von der Spitze her ein und verwelken in kürzester Zeit. Ausgelöst wird diese Infektion durch den Monilia-Pilz, der an der Pflanze überwintert und bei milden Temperaturen eine erneute Infektion auslöst. Bei feuchter Witterung breitet sich der Pilz besonders stark aus. Mit Beginn des Knospenschwellens kann vorbeugend mit einem Fungizit gespritzt werden. Ein zweites Mal in die offene Blüte hinein. Ist dieser Zeitpunkt verpasst, schneiden Sie die Triebe direkt nach der Blüte kräftig zurück.

 


 

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